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Geschichte der Firma Paul Teichmann, gegründet 1921 - jetzt Autohaus Teichmann
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Der Firmengründer Paul Teichmann wurde 1896 in Krölpa bei Pößneck geboren.
1910 begann Paul Teichmann bei der Pößnecker Firma Bergner und Weiser eine Lehre als Werkzeugmacher und ging nach beendeter Lehre auf die Wanderschaft und vertiefte so seine handwerklichen Fähigkeiten.
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Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges, aus dem er als Schwerbeschädigter (Kopfschuß und mehrere steife Finger) in die Heimat zurückkehrte, baute er im Hinterhaus seiner Schwiegereltern in der Breiten Straße 32 1921 einen Pferdestall als Kfz-Werkstatt aus und machte sich selbständig.
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Später kaufte Teichmann mit Kredit der Schwiegereltern das Haus in der Neustädter Straße 33. Das Haus wurde als Werkstatt, Fahrzeugverkauf und Wohnhaus umgebaut. In der Werkstatt arbeiteten teilweise bis zu 12 Gesellen, welche überwiegend Motorräder reparierten.
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Am 17.9.1929 wurde zwischen der amerikanischen Crysler Company MHB Berlin Johannistal und Paul Teichmann ein Händlervertrag abgeschlossen, welcher jedoch 1934 durch den aufkommenden Hitlerfaschismus verboten wurde.
Doch auch aus dieser Lage sah der Firmengründer einen Ausweg. Die Werkstatt blieb erhalten, und in den Geschäftsräumen Neustädter Str. 33 wurde ein Einzelhandelsgeschäft für Glas, Porzellan und Haushaltwaren eingerichtet.
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Nach Kriegsende hatte die Firma mit den verschiedensten Problemen zu kämpfen, doch dann ging es langsam wieder aufwärts. Die Firma spezialisierte sich auf den Einbau von Treibgasanlagen und wurde als autorisierte Werkstatt dafür anerkannt.
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Der zweite Sohn Dieter, lernte von 1952 bis 1955 den Beruf eines Kfz-Mechanikers bei der Firma Auto Koch. 1963 legte der jüngste Sohn genau wie Jahre vorher der Bruder Hans seine Meisterprüfung im Kfz-Handwerk ab. Von dieser Zeit an wurde auch ein Vertrag mit dem VEB-Imperhandel Berlin über die Wartung und Instandsetzung von Moskwitsch-Fahrzeugen abgeschlossen. Man erweiterte die Werkstatt in Richtung Neustädter Straße.
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In den sechziger Jahren wurde die Werkstatt aufgrund der Schließung des Einzelhandelsgeschäftes (welches nach Kriegsende die HO übernommen hatte) wieder auf das ganze untere Gebäude ausgedehnt. In diesem Zuge hielten moderne Hebebühnen und Achsmeßgeräte Einzug.
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich auf 6. Viele Moskwitsch-Kunden kamen von weit her, um ihr Auto bei der Firma Teichmann warten zu lassen. Diese Kunden waren dem Betrieb viele Jahre treu.
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1967 starb der Firmengründer Paul Teichmann im Alter von 71 Jahren. Sohn Hans übernahm das Geschäft und führte es mit seinem Bruder Dieter, als Meister für die Werkstatt zuständig, bis Ende 1982.
Heiligabend 1982 erlag der erste Nachfolger des Firmengründers einem Herzanfall. 1983 übernahm der zweite, 18 Jahre jüngere Bruder die Firma. Die Arbeitsverhältnisse auf geringstem Raum wurden stetig verbessert.
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Dann kam 1989 die Wende und die Einheit Deutschlands, von der Paul und Hans Teichmann immer geträumt haben. Doch das hieß auch für den Betrieb, vollständig neu anzufangen.
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1990 wurde mit der Adam Opel AG ein Vertrag abgeschlossen. Im Mai 1991 legte man den Grundstein zum Neubau. Im Herbst 1991 wurde der neue Opel Astra gerade zum 70jährigen Firmenjubiläum im neuen Autohaus vorgestellt.
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Auf die Schaffung von Arbeitsplätzen wurde stets großer Wert gelegt. Auf bescheidenen 3800 qm wurden 18 Arbeitsplätze geschaffen und 12 neue Mitarbeiter eingestellt. Auch der Nachwuchs wird durch eigene Lehrausbildung nachgezogen. Die Qualifizierung der Mitarbeiter hat höchste Priorität; die Lehrgangsbeteiligung bei der Adam Opel AG nimmt einen der vordersten Plätze ein.
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Im Jahre 2004 übernahm Herr Marco Hofmann das "freundliche Autohaus" und führt es im Sinne der Firmengründer erfolgreich weiter.
Mit Mazda wurde ein Händlervertrag für Vertrieb und Service geschlossen.
Des weiteren fand auch der Service und Vertrieb für Chevrolet seinen Platz im Autohaus.
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Das Unternehmen heute
Mit 14 Mitarbeitern hat sich das Autohaus heute als ein renomiertes Unternehmen etabliert, welches zielstrebig seinen erfolgreichen Weg weitergeht !
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